Innkaufhaus Team

Das sind wir!

Unser Haus hat Geschichte. Vor über 40 Jahren eröffnete Manfred Gerer sein Innkaufhaus und machte es zu einer wahren Institution am Ort. Jetzt führen wir das Familienunternehmen in zweiter Generation. Damit treten wir in große Fußstapfen. Doch wie es bei Eltern und Kindern eben ist, sehen die Fußabdrücke dabei ganz verschieden aus. So geht das Innkaufhaus seinen Weg weiter. Aber auf etwas andere Art.

Einmal ein Kaufhaus zu führen, hatten wir eigentlich nicht auf dem Plan. Doch es gab keine Nachfolge und für kurze Zeit sah es nach dem Ende einer Ära aus. Das Innkaufhaus wurde jedoch schmerzlich vermisst. Das war für uns die Motivation für den Neuanfang. Mit neuer Vision und einer Extraportion Herzblut nahm das Projekt schnell Form an. Der Funke der Begeisterung ist nach und nach auf die ganze Familie übergesprungen. Alle haben Ideen eingebracht und Hand angelegt. Das spiegelt sich besonders im breit gefächerten Sortiment wider, das von drei Generationen inspiriert wurde.

Als Quereinsteiger sehen wir das Projekt Kaufhaus mit Kundenaugen. Uns war gleich klar, wir wollen einiges anders machen. Zugleich haben wir uns ein erfahrenes Team zur Unterstützung geholt. Mit dieser Mischung aus Kompetenz und frischem Blick wählen wir neben Basics und Klassikern auch immer neue Produkte, die uns selbst begeistern. Das macht den Einkauf zu einer Entdeckungsreise durch spannende Produktwelten und abwechslungsreiche Events.

Hier könnt ihr noch mehr über uns, unsere Kolleginnen und Kollegen und die Geschichte unseres Hauses erfahren.



Unsere Geschichte




1964
Manfred Gerer übernimmt das Geschäft seiner Eltern. Er ist mitten im Musikstudium, als sie plötzlich versterben. Sie hinterlassen ein Textilgeschäft in der Ledererzeile in Wasserburg mit immerhin fünf Mitarbeitern. Deshalb entschließt sich Manfred Gerer, den Laden fortzuführen und gibt sein Studium auf.

Innkaufhaus Geschichte
Innkaufhaus Geschichte Wäsche

1968
Die Idee für das Innkaufhaus wird geboren: Das Geschäft läuft gut. So gut, dass es schnell aus seinen Räumlichkeiten herauswächst. Schon `66 musste erweitert werden. Da kommt der Betreiber der Wasserburger Lichtspiele auf den jungen Unternehmer zu. Er werde das Kino bald aufgeben und hätte Manfred Gerer Interesse, in die größeren Kinoräume umzuziehen? Hat er. Und mit dem Platz soll auch das Sortiment wachsen. Er plant die Eröffnung eines 4-stöckigen Kaufhauses und unterzeichnet einen Mietvertrag über 25 Jahre.

Innkaufhaus Wasserburg Geschichte

Innkaufhaus Erdgeschoss

1970
Das Innkaufhaus eröffnet am 17. Oktober. Zwei Jahre wurde geplant und umgebaut. Das Ergebnis sind vier Etagen in der Ledererzeile 1-3 mit nunmehr 50 Mitarbeitern und einem Vollsortiment an Süßwaren, Textilien, Schreibwaren, Haushaltsartikeln, Kleinmöbeln und Spielzeug. Eben alles, was seinerzeit in ein waschechtes Kaufhaus gehörte.

Für den sprühenden 70er-Jahre-Glamour sorgen Events. Etwa die Autogrammstunde der amtierenden Miss Germany Irene Neumann oder die von Fußballweltmeister Fritz Walter.


1976
Das Innkaufhaus wächst auf seine heutige Größe an. Schon in den ersten Jahren wird der Platz knapp. Deshalb erweitert Manfred Gerer die Verkaufsräume auf die Ledererzeile 5 und erwirbt ein Gebäude in der Sedlmeiergasse für Anlieferungen. `78 besucht Sepp Maier, Fußballwelt- und Europameister, das Kaufhaus für eine Autogrammstunde.

Innkaufhaus Mode
Innkaufhaus Mode
Innkaufhaus Mode

Innkaufhaus Miss Germany

1980
Mitte der 80er entsteht ein zusätzliches Modegeschäft. Das Kaufhaus ist weiterhin sehr erfolgreich. Vor allem die Modesparte wird immer wichtiger. Deshalb erhält sie schließlich ein eigenes Zuhause in den Gebäuden der Ledererzeile 23 und der benachbarten Schustergasse 10. So wurden Kaufhaus und Modegeschäft räumlich getrennt, traten aber weiterhin als Einheit auf. Das Haus hat Strahlfaktor und zieht zum Beispiel die Miss Germany 1998 Claudia Weins zur Autogrammstunde an.


2002
Manfred Gerer zieht sich langsam zurück. Einen Nachfolger in der Familie gibt es bislang nicht. So wird das Kaufhaus 2002 verpachtet.


2016
Es sieht nach dem Ende des Innkaufhauses aus. Der Pachtvertrag wird von Betreiberseite vorzeitig aufgekündigt und zunächst findet sich kein Nachfolger. Das Innkaufhaus schließt zum Ende des Jahres und reißt eine Lücke in das Einkaufsangebot von Wasserburg und Umgebung. Schnell zeigt sich, dass die Kunden ihr Innkaufhaus vermissen.

Wie schon damals bei Manfred Gerer ist Leben das, was passiert, während man eigentlich etwas ganz Anderes plant. Die Situation bringt seine Tochter Sibylle Schuhmacher und ihren Mann dazu, sich das mit der Übernahme doch noch einmal zu überlegen. Hinzu kommt ein Schuss Nostalgie und der Entschluss ist gefasst. Das Innkaufhaus wird wieder öffnen.


2017
Das neue Innkaufhaus macht am 7. September 2017 auf. Nur etwa ein dreiviertel Jahr vergeht vom Startschuss bis zur großen Eröffnung. In dieser Zeit wird das Gebäude komplett renoviert à la Industrie-Chic. Die neuen Inhaber holen das bewährte Team wieder ins Boot. Auf unzähligen Messen werden frische Produktideen gesammelt und das Sortiment zusammengestellt. So entstehen ganz neue Abteilungen. Es werden Events geplant, ein Online-Shop eingerichtet und und und. Ab September hat die Region ihr Innkaufhaus zurück.